||| wichtig ||| wichtig ||| wichtig ||| wichtig ||| wichtig ||| wichtig |||
Liebe Gräfenbergerinnen und Gräfenberger,
nach
unserer Demonstration am 22. August 2009 in Gräfenberg bekamen wir vor
wenigen Tagen erst den Hinweis aus der Bevölkerung, daß vereinzelt
Unmut darüber herrschte, daß wir während einer gleichzeitig
stattfindenden Beerdigung in der Gemeinde eine Demonstration
durchführten. Daß überhaupt an diesem Tage eine Beisetzung anberaumt
war erfuhren wir leider auch erst kurz nach dem Eintreffen am Bahnhof.
Wie
schon in unserem Monatsbericht zu dieser Aktion veröffentlicht, wurden
wir vor Beginn des Aufmarsches von Seiten der polizeilichen
Einsatzkräfte gebeten, während der Demo im hörbaren Bereich des
Friedhofes die Parolen einzustellen. Dieser Bitte kamen wir
selbstverständlich nach, um die Beisetzung und die entsprechende Trauer
der Angehörigen und Freunde des Verstorbenen nicht zu stören. Auch bei
unseren Redebeiträgen wurde auf Bitten der Polizei der
Lautsprecherpegel weit heruntergedreht. Auch damit wollten wir unseren
Respekt gegenüber den Trauernden verdeutlichen. Das alles war für uns
selbstverständlich, obwohl wir nach Auflagenbescheid des Landratsamtes
rein rechtlich nicht zustimmen hätten müssen. Gerade unsere bisherigen
Veranstaltungen in Gräfenberg, die Totengedenken und ehrvollen Umgang
mit unseren Verstorbenen zum Inhalt hatten, verpflichten uns Pietät zu
bewahren. Nicht nur gefallenen Soldaten gegenüber, sondern allen
Verstorbenen in gleicher Weise, die – oft viel zu früh – aus dem Leben
gerissen wurden.
An diesem besagten Samstag war
unsere Demonstration 5 Stunden lang angemeldet. Bereits zu Beginn war
für jeden ersichtlich, daß wir die Gesamtdauer diesmal nicht ausnutzen
würden. Das wurde auch den polizeilichen Einsatzkräften vor dem
Demobeginn mitgeteilt. Hätten wir Sachkenntnis darüber erhalten, durch
die Polizei oder von Bürgerinnen und Bürger aus Gräfenberg, inwieweit
sich die gesamte Beisetzung mit unserer Demonstration überschneidet,
hätten wir selbstverständlich auch den Veranstaltungsbeginn bis zum
Beisetzungsende derart umgestaltet, daß es hier zu keinerlei
Überschneidungen gekommen wäre.
Wir ersuchen
Sie deshalb bei ähnlichen oder gleichgelagerten Fällen sich mit uns im
Vorfeld in Verbindung zu setzen. Wir sind mit Sicherheit nicht das
letzte Mal in Gräfenberg. Bei den Angehörigen und Trauergästen, die
sich durch unsere Demonstration – trotz den oben erwähnten
selbstauferlegten Einschränkungen – gestört fühlten, möchten wir uns
auf diesem Wege aufrichtig entschuldigen.
||| Freundeskreis Gräfenberg ||| 17. September 2009 |||
Wir leisten Protest...
Der
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1.
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