Ein weiteres Mal demonstrierten die Jungen Nationaldemokraten (JN) mit Unterstützung freier Kräfte und der NPD am Freitag den 23. Februar 07 in Gräfenberg. Das Motto der Protestveranstaltung an diesem Freitag Abend war "Gegen linken Terror – organisiert den nationalen Selbstschutz".

Antideutsche Elemente beklebten Laternen mit Parolen wie: „Deutsche Täter sind keine Opfer“ und anderen linken Selbsthaßtiraden. Da die Stadt Gräfenberg, an der Spitze ihr sattsam bekannter Bürgermeister Wolf, zwar offensichtlich viel Geld für ständig verlorene Gerichtsverfahren gegen nationale Kräfte besitzt, aber über keine Mittel verfügt, illegal angebrachte Hetzaufkleber zu entfernen, nahmen das die Nationalisten aus der Region zum Anlaß, die Aufkleber unter dem Beifall der Bevölkerung selbst zu entfernen (siehe Bericht) . Außerdem sollten die Gräfenberger Bürger durch den Fackelmarsch auf dieses Mißverhältnis aufmerksam gemacht werden.
Den wie immer diszipliniert durchgeführten Fackelmarsch konnten die teilweise aus ganz Franken angekarrten Linksextremisten wieder nicht verhindern. In einem Fackelmeer, mit Transparenten und Fahnen ausgestattet, zogen die knapp 90 Teilnehmer durch Gräfenberg. Es sprachen neben dem JN-Landesvorstandsmitglied Michael Paulus, Mathias Fischer (Mitglied des NPD-Landesvorstandes) und nicht zu letzt Ralf Ollert, NPD-Landesvorsitzender und Stadtrat der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) aus Nürnberg.

Das Hauptanliegen des Bürgermeisters Wolf ist seit Monaten, die idyllische oberfränkische Kleinstadt aus den Schlagzeilen zu bekommen. Gerade das Gegenteil ist allerdings der Fall. Ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks begleitete diesmal den Aufzug vor das Gräfenberger Kriegerdenkmal, das nach wie vor von der Stadt nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und dafür seit Jahren für erheblichen Zündstoff sorgt.
Im Vorfeld der Veranstaltungen gab es die mittlerweile in Gräfenberg obligatorisch gewordenen Polizeischikanen. Nationale Demonstrationsteilnehmer wurden bis zu drei Mal innerhalb einer halben Stunde von Kopf bis Fuß durchsucht und die Personalien festgestellt. Gefunden wurde selbstredend nichts. Am Nürnberger Nordostbahnhof kam es zu Auseinandersetzungen zwischen linken Chaoten und nationalen Teilnehmern der Veranstaltung. Den Nationalisten wurde von den Chaoten, wie auch von den dort anwesenden Polizisten, der Zugang zum Zug nach Gräfenberg rechtswidrig verweigert und die Türen geschlossen. Da einige Nationalisten zum einen nicht einsahen, daß sie für eine bezahlte Zugfahrt mit gewalttätigen Mitteln davon abgehalten werden sollten den Waggon zu betreten und zum anderen dadurch nicht ihr verfassungsmäßig verbrieftes Recht auf eine Teilnahme an einer genehmigten Demonstration nachkommen könnten, verhinderten sie die Abfahrt des Zuges bis eine größere Gruppe normaler Streifenpolizisten aus verschiedenen Nürnberger Revieren herbeigerufen wurde. Die Situation entspannte sich sichtlich als ein weiterer Zug am Nordostbahnhof hielt und die Nationalisten vor den gewaltbereiten Linksextremisten die Fahrt nach Gräfenberg antreten konnten.
Die desaströse, schikanöse und vollkommen unorganisierte "Polizeitaktik" am Nürnberger Nordostbahnhof, wie auch in Gräfenberg selbst, wird wohl ein weiterer Anlaß sein, durch eine Demonstration in naher Zukunft die Rechtmäßigkeit auf ein freies und ungestörtes Versammlungsrecht auch für nationale Aktivistinnen und Aktivisten hinzuweisen.