-[ 14.09.2007 :: Gräfenberg im Spätsommer 2007 ]-

14. September 2007, während sich langsam die Sonne hinter den oberfränkischen Gipfeln gen Boden neigt und die Täler sich verdunkeln, da marschieren zum Freitag Abend gut 50 Menschen aus dem Nationalen Widerstand ein weiteres Mal in Gräfenberg auf, um gegen Volksverrat und Ahnenverunglimpfung zu protestieren.

"Denkmäler sind für alle da!", das war das Motto, welches uns seit knapp einem Jahr Monat für Monat und manchmal auch Woche für Woche auf die Straße zog. So auch jetzt wieder, wenn der Herbst sich langsam ankündigt und man schon erste Blätter zu Boden fallen sieht…

"Kein Fußbreit dem Verstand" muß wohl erneut das heimliche Motto der Gegendemonstration gewesen sein, daß dann ca. 200 verwirrte Schäfchen aus der ganzen Region auf den Marktplatz Gräfenbergs lockte. Während sich dubiose Nachtgestalten und Mulitkulti-Fanatiker dort zum Pfeifkonzert versammelten (man erkannte nur schwer den Unterschied zwischen "Musikinstrument" und Mensch), versperrte man unseren Demonstrationsteilnehmern erneut den Aufgang zum Kriegerdenkmal mit einem Bauzaun. Dort angekommen nahmen die Kameraden/-innen Aufstellung mit ihren Transparenten und Fahnen und lauschten den Redebeiträgen.

Als erstes sprach der NPD-Bezirksvorsitzende von Mittelfranken, Matthias Fischer. Er ging noch einmal grundsätzlich auf die Thematik Gräfenberg ein und ermunterte die angereisten Mitstreiter, den Kampf fortzuführen, da man aufgrund der vergangen Aktionen und der sich nun immer öfter ankündigenden bundesweiten Einsätze zuversichtlich sein kann, auf eine Rehabilitierung der politischen Verhältnisse in Gräfenberg.
Im Anschluß wurde ein Flugblatt vorgelesen, daß den Gräfenberger Bürgern, aber auch der Bevölkerung über die Grenzen der Stadt hinaus, noch einmal verinnerlichen soll, warum der Kampf in Gräfenberg geführt wird und warum dies nicht nur eine regionale Angelegenheit sondern ein bundesweites Problem darstellt.

Zum Abschluß der Kundgebung sprach dann der aus dem Nürnberger Stadtrat bekannte NPD-Landesvorsitzende, Ralf Ollert. Er ging anfangs scharf ins Gefecht mit dem politischen und gesetzeswidrigen Verhalten der Stadtoberen bei der vergangen Großdemonstration im August und konnte ebenfalls durch amüsante Wortwahlen die Kameraden aufmuntern, Gräfenberg nicht im Stich zu lassen. Im zweiten Teil seiner Rede rechnete er noch einmal mit dem politischen Verderben in der BRD ab und legte offen, warum sich dieser Staat und seine treuen Schäfchen so vor uns fürchten und uns so bekämpfen.

Nach dem Abmarsch Richtung Bahnhof wurde man noch von einigen apfelschmeißenden Gutmenschen begleitet, während der Nationale Widerstand aber unbeeindruckt lauthals seiner Meinung in verschiedensten Aufrufen Luft machte. Mit dem Abhalten eines kleinen Totengedenkens wurde dann die Veranstaltung würdig beendet und man freut sich auf ein nächstes Mal, wenn unter dem Ruf "Denkmäler sind für alle da!" vielleicht nicht mehr nur Blätter von den Bäumen fallen, sondern auch Zäune zum Fallen gebracht werden.

 

© 2009 Freundeskreis Gräfenberg...