Tag der deutschen Einheit - Für Freiheit und Selbstbestimmung
Zum bereits zwölften Mal alleine in diesem Jahr hielt der Nationale Widerstand erneut Einzug in der oberfränkischen Stadt Gräfenberg. Eine Mahnwache und eine Kundgebung auf dem hiesigen Marktplatz konnten erfolgreich durchgeführt werden. Die Stadtoberen von Gräfenberg hielten es jedoch auch dieses Mal für nötig, die Veranstaltung, einer demokratischen Partei, mit allen Mitteln zu verhindern. So wurde die NPD-Versammlung zuerst verboten und im selben Zuge von verschiedenen linken Gruppierungen, unter anderem auch durch kommunistische Rocker ("Kuhle Wampe"), insgesamt fünf Veranstaltungen zeitgleich auf dem Marktplatz angemeldet. Es mußten im Vorfeld also erneut die Gerichte bemüht werden um die von der NPD angemeldete Kundgebung auf dem Marktplatz durchzusetzen.

Trotz der Tatsache, daß die Nationaldemokraten Erstanmelder waren, wurde der Marktplatz geteilt und das Programm der NPD zeitlich drastisch eingeschränkt. Für den politischen Frühschoppen stand damit statt der geplanten neun Stunden nur ein Zeitfenster von drei Stunden zur Verfügung. Um der perfiden, rechtswidrigen Blockade-Taktik des Gräfenberger Bündnisses entgegenzuwirken – wir erinnern uns an die Veranstaltung im August – fand man sich schon am Vorabend zu einer Mahnwache ein.

Die gut besuchte Versammlung wurde höchst diszipliniert durchgeführt. Ab 22 Uhr standen in ständig wechselnden Schichten immer gleichzeitig zwei Fahnen- und zwei Fackelträger vor Ort um auf die zum Teil kriminellen aber in jedem Fall intoleranten und undemokratischen Machenschaften des Bürgermeisters und seiner Vasallen aufmerksam zu machen.
Abgeschottet von den grölenden und sich im übertriebenen Maße kleinkindhaft gebenden Gegendemonstranten wurde für die übrigen Teilnehmer in einem großen Zelt, welches vorher in Gemeinschaftsarbeit aufgebaut wurde, ein politisches Rahmenprogramm geboten. Mittels Computer und Projektor wurden aktuelle Demonstrationsfilme und Fernsehberichte auf eine Leinwand projiziert. Die Nacht verlief ruhig und ohne weitere Störungen.

Im Laufe des Vormittags gesellten sich dann noch etliche weitere Gäste zum mittlerweile eröffneten politischen Frühschoppen hinzu. Neben Weißwurst und Brezeln wurden die versprochenen 250 Liter Freibier ausgeschenkt. Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle dem Vorsitzenden der NPD-Fraktion im Landtag von Mecklenburg und Pommern, Udo Pastörs, der sich spontan dazu bereit erklärt hatte 100 Liter Freibier zu stiften, als er von der Veranstaltung erfuhr.
Im weiteren Verlauf kamen als Redner der mittelfränkische NPD-Bezirksvorsitzende Matthias Fischer, der Pressesprecher der JN Bayern Michael Paulus und der Landesvorsitzende der NPD Bayern, Ralf Ollert, zu Wort. Für die freien Kräfte sprach Tony Gentsch. Ein lyrischer Höhepunkt der mittlerweile schon Tradition geworden ist, war das Gedicht, das von einer älteren Kameradin verlesen wurde.

Die Veranstaltung ist alles in allem ein Erfolg geworden. Der Nationale Widerstand hat einmal mehr bewiesen, daß er die nötige Ausdauer hat, um auch in Zukunft weiter für den freien Zugang zum Kriegerdenkmal auf dem Michelsberg zu kämpfen. Wenn man die angespannten Nerven des Bürgermeisters und seiner Stadtratskollegen betrachtet, können wir gespannt sein was die Zukunft bringt.
Bis das Denkmal frei ist, wird es aber auch nächsten Monat wieder heißen:
Auf nach Gräfenberg - Denkmäler sind für alle da!