-[ 11.11.2007 :: 120 Nationalisten trotzen Unwetter
und undemokratischem Verhalten ]-
Gräfenberg im November 2007 - zum neunten Male lud der Nationale Widerstand Frankens (NPD, JN und Freie Kräfte) am vergangen Sonntag zum traditionellen Heldengedenken. Nach den üblichen aber auch immer wieder steigerbaren Schikanen bei den Anreisekontrollen, konnten die aus ganz Bayern und Franken angereisten 120 Kameraden zum "Marsch, der auf den Magen schlägt" aufbrechen.
Ja, auf den Magen schlägt es da so manchen jungen wie auch alten Kameraden... Man weiß ja nun schon seit einiger Zeit, spätestens seit Beginn unserer Protestkampagne "Denkmäler sind für alle da!", Ende letzten Jahres, daß Demokratie nur dort gelebt wird, wo es tolerante Gutmenschen auch für angebracht halten und mit ihren aufgezwungenen und nie überwundenen Schuldkomplexen in Konfrontation stoßen. Es ist jedoch immer wieder erstaunlich wie dummdreist man versucht, aufrechte Deutsche zu demütigen und ihnen das eigene Leid zu implantieren.
Waren es einst noch stolze Kinderaugen in schwarz-weiß, die einen von Dokumentationsleinwänden entgegenschauten, so waren es dieses Jahr Spruchbänder wie "Arbeit macht frei!" über den Toren der Stadt, jüdisches Depressionsgedudel und Bilder von toten Menschen an allen Wänden. Ja, manch einer scheute sich nicht einmal sich in Bettlaken gewickelt auf den Asphalt zu legen. Wollten sie uns ein Zeichen geben? War das schon ein Akt der Resignation – die ersten Leichen eines zugrundegehenden Systems? Wir wissen es nicht – wir können nur fragen: Gräfenberg, wie tief willst Du noch sinken?
Nachdem man nun diese Schande mit lachenden oder weinenden Augen hinter sich gelassen hatte, gelangte man zum Aufgang des Michelsberges und mußte wie üblich vor einem Bauzaun stehen bleiben. Dort Aufstellung genommen, leitete der NPD-Bezirksvorsitzende von Mittelfranken, Matthias Fischer, die Veranstaltung ein. Als erster Redner sprach für den JN-Landesverband Bayern Michael Paulus. Paulus kritisierte anhand von verschiedenen militärhistorischen Ereignissen den heutigen Umgang mit der eigenen Vergangenheit, das Vergessen der eigenen Helden und das Vorziehen fremder Heldengeschichten: "Verliert eine Heldentat ihre Begeisterungsfähigkeit, weil sie in der falschen Zeit stattgefunden hat oder weil der Held ein Deutscher war?"
Als nächstes folgte der oberfränkische Kamerad Günter Kursawe, der in einzigartiger Art und Weise auf das Opfertum unserer Ahnen einging. Daran angelehnt hat dann eine ältere Kameradin ein Gedicht vorgetragen und man ging über zum eigentlichen Gedenken, bei dem nun noch einmal all die Toten aufgerufen wurden, die unser Volk im letzten großen Krieg zu verzeichnen hatte. Diszipliniert und unbeeindruckt vom Gebahren der Gutmenschen wurde eine Schweigeminute abgehalten. Nun begab sich der Zug wieder in Abmarschstellung und zog erneut durch das Gräfenberger Tor der Selbstverstümmelung, vorbei an tobenden Ignoranten Richtung Bahnhof.

Der Kranz wurde im Anschluß an einem anderen Soldatendenkmal niedergelegt, wo man noch einmal im kleinen Kreis den Toten die Ehre erwies. Schon im Vorfeld zum diesjährigen Heldengedenken waren junge Kameraden am Gräfenberger Kriegerdenkmal, um fern von Repression und Hetze einmal den monumentalen Bau samt Aussicht in Betracht nehmen zu können.

Halten wir also fest: Gräfenberg leidet nicht unter den anhaltenden Protestmärschen und Fackelzügen des Nationalen Widerstandes, sondern unter der Engstirnigkeit und politischen Verbogenheit seines Bürgermeisters. Nicht wir sind es, die kriminelle Antifabanditen und jüdische Klagelieder nach Gräfenberg locken, sondern das Bürgerforum! Nicht wir versperren den Zugang zum Kriegerdenkmal und vergessen die eigenen Toten der Heimat, die Gefallenen der eigenen Familie. Nicht wir ziehen die Medien nach Gräfenberg, um verzerrte Berichte in die Welt zu setzen, sondern lediglich Bürgermeister Wolf in seinem selbstgeltungssüchtigen Verhalten und seiner undemokratischen Sturheit. Wir wollen nur eins: ungehinderten und ungestörten Zugang zum Kriegerdenkmal, um unseren Toten zu gedenken und ihnen Dank zu sagen, daß sie es gewagt haben, wozu heute keiner mehr den Mut hat. – Wir wollen Freiheit für Deutschland!
Langsam sollte also auch ein Wolf im Schafspelz mal aufwachen und zur Besinnung kommen. Der Sommer ist vorbei, es wird kalt und naß und umso ruhiger auch auf dem ach so bunten Marktplatz von Gräfenberg. Von geplanten 1.500 "Demokraten" sind schließlich gerade mal noch 250 gekommen, um ihr "Zeichen" zu setzen (rund 100 weniger als im Vorjahr).
Man wird sehen was die Zeit bringt, eins ist jedoch klar und wohl unmißverständlich: Unser Kampf geht weiter – in Gräfenberg, in Franken, für Deutschland!
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