-[ 08.12.2007 :: Gräfenberger Bündnis instrumentalisiert den Nikolaus ]-

Auf der Weltnetzseite des Gräfenberger Bündnisses wurde erwähnt, man hoffe darauf in der Vorweihnachtszeit vom Nationalen Widerstand verschont zu werden. Im krassen Widerspruch dazu, stand die vermutlich schon länger geplante "Nikolaus-Kundgebung" des Antirechtsbündnisses. Daß man es gerade bei diesem Bündnis mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, wurde erst vor kurzem an den Aussagen einer Mitbegründerin deutlich.

Karin Bernhart, eine 48-jährige Lehrerin, die noch nicht mal in Gräfenberg wohnt, erklärte in der Fernsehsendung 'Stern TV' freimündig, daß jedem NPD-Demonstranten als Gegenleistung für sein Anrücken 50 Euro bezahlt werden. Diese haltlose Unterstellung steht symbolisch für den feigen und ungerechten Kampf einer Medienlobby gegen eine Gruppe nationalgesinnter Deutscher, die zur Ehrung ihrer Ahnen ein Denkmal besuchen will.

Trotz aller Hetze und trotz aller Widerstände, formierte sich auch am vergangenen Samstag ein beeindruckender Demonstrationszug. Selbst eine Gruppe spanischer und ungarischer Nationalisten, die am Wochenende zu Gast in Deutschland waren, nahmen den Weg nach Gräfenberg auf sich. Die ausländischen Kameraden zeigten sich solidarisch und marschierten spontan in den Reihen des Nationalen Widerstandes mit. Erstaunlich war für die Kameraden aus dem Ausland vor allem der harte Umgang der Polizei mit den Kundgebungsteilnehmern.

Nach Erreichen des Aufganges zum Kriegerdenkmal ergriff der mittelfränkische Bezirksvorsitzende Matthias Fischer das Wort. Nach ziemlich genau einem Jahr und der mittlerweile 17. Protestveranstaltung in Gräfenberg, zeigte sich Fischer sehr zufrieden mit der Entwicklung. Wenn auch das Denkmal noch nicht frei zugänglich ist, so hat man es geschafft bundesweit auf die Zustände in Gräfenberg aufmerksam zu machen.

Den Auftritt von Karin Bernhart mit samt ihrer Horrorgeschichten nannte er "hollywood-reif". Der zweite Redner Ralf Ollert, Landesvorsitzender der bayerischen Nationaldemokraten und Stadtrat in Nürnberg, betonte, daß nicht die Herkunft, die Partei oder die Gesinnung darüber entscheiden dürfe wer ein Denkmal besuchen darf und wer nicht. Auch wie sein Vorredner nannte er es ein Armutszeugnis, wenn sich der Bürgermeister bei gleichzeitig dick subventionierter Kassen gegen Rechts, mit Bettelbriefen an die Bevölkerung wenden muß, um für die marode Ausrüstung der Feuerwehr zu sammeln. Einig waren sich beide Redner zudem, daß Gräfenberg noch öfter besucht werden müsse und zwar so lange bis der Zugang zum Denkmal freigegeben wird. Bevor der Rückmarsch angetreten wurde, ist zum Abschluß noch das Gedicht 'Die ewige Wacht' verlesen worden.

Wir dürfen gespannt sein, was sich das Bündnis gegen Rechts das nächste Mal einfallen lassen wird. Schön zu erkennen ist in jedem Fall, daß sich bei stets standhafter Teilnehmerzahl auf nationaler Seite, die Reihen des Bürgerbündnisses weiter lichten.

 

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