-[ 14.03.2008 :: Landrat Glauber abgeblitzt -
Demonstrationen in Gräfenberg weiter fortgesetzt! ]-

Am Freitag, den 14. März 2008, kamen ca. 120 Deutsche, die es noch sein wollen, dem Versprechen der NPD und freien Kräften aus der Region nach, mindestens ein mal im Monat gegen die Sperrung des örtlichen Kriegerdenkmals in Gräfenberg zu protestieren. Bereits im Vorfeld scheiterte der Versuch des Landrates Reinhardt Glauber kläglich, die Demonstration mittels Verbotsbescheid antidemokratisch zu unterbinden.

Geradezu aberwitzig waren die Ausführungen des Landratsamtes Forchheim, die in den anhaltenden Demonstrationen eine "wesentliche Beeinträchtigung für die freie Entfaltungsmöglichkeit der Bürger und das öffentliche Leben in der Kleinstadt Gräfenberg" sahen. Die Veranstaltungen des Nationalen Widerstandes, so die Verbotsschrift weiter, erinnerten an die "Aufmärsche von SA-Verbänden zum Ende der Weimarer Republik". Ob die BRD nun schon kurz vor ihrem Ende steht, wie es der Verbotsbescheid suggeriert, bleibt interpretationswürdig. Weniger die Tatsache, daß das Verwaltungsgericht in Bayreuth den grotesken Ausführungen des Landratsamtes nicht folgte und die Demonstration erlaubte.

Die Gegenkundgebung der antifaschistischen Nachtschwärmer, die diesmal zahlenmäßig sehr dezimiert sich die Beine auf dem Gräfenberger Marktplatz platt standen, fand dann unter dem "sensationellen" Motto: 'Wir zerren die Rechtsextremisten ans Licht' statt.
Dankbar waren daher die nationalen Demonstranten für die Ausleuchtung ihrer Transparente und Fahnen, damit die Forderungen des Nationalen Widerstandes für jeden Bürger noch besser sichtbar wurden. Kopfschüttelnd und amüsiert zeigte sich auch verständlicher weise der NPD-Landesvorsitzende und Nürnberger Stadtrat der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA), Ralf Ollert, der in seinem Redebeitrag feststellen mußte, daß die überdimensional verschuldete Gemeinde Gräfenberg zwar die Beleuchtung in der Kleinstadt aus Kostengründen einstellt, hingegen zur Beleuchtung nationaler Demonstranten durch das "Gräfenberg-ist-bunt-Bündnis" offensichtlich doch noch genug finanzielle Kapazitäten vorhanden sind.

Jeder Gräfenberger Bürger wundert sich schon seit Monaten, daß die Verantwortlichen bei einer Pro-Kopf-Verschuldung von 1.700 Euro pro Einwohner und Einsparungen bei der lokalen Feuerwehr, die wirtschaftlich notwendigen Dinge in der Gemeinde nicht angreifen, dafür aber sinnlose Anti-Rechts-Aktionen veranstaltet werden, die Unsummen an Euros verschlingen. Als weiterer Redner sprach Kamerad Gentsch, als Vertreter der parteifreien Aktivisten aus Hochfranken, zu den Demonstrationsteilnehmern. Die Moderation übernahm der NPD-Bezirksvorsitzende von Mittelfranken, Matthias Fischer. Traditionell wurde die Demonstration mit einem Gedicht, vorgetragen von einer Kameradin, beendet.

Nicht nur der NPD-Landesvorsitzende bekräftigte noch einmal den Rückhalt der ganzen Partei zu den Demonstrationen in Gräfenberg. Denn nach wie vor sind die Störfaktoren nicht die Menschen aus dem Nationalen Widerstand, die in die beschauliche Kleinstadt kommen, sondern jene antidemokratische Kräfte, die öffentliche Denkmäler nationalen Menschen verwehren wollen.

 

© 2009 Freundeskreis Gräfenberg...