Präsent zeigte sich der Nationale Widerstand im oberfränkischen Gräfenberg im August 2008 gleich zweimal. Am 23. August 2008 fand eine Wahlkampfkundgebung auf dem Gräfenberger Marktplatz mit über 120 Teilnehmern statt. Es sprach neben dem NPD-Bezirkstagskandidaten Tony Gentsch der JN-Landesvorsitzende Matthias Fischer über die politische Ausrichtung der NPD im bayerischen Landeswahlkampf. Natürlich gingen alle Redner auch auf die undemokratischen Verhältnisse in Gräfenberg ein, wo noch immer das örtliche Kriegerdenkmal nationalen Menschen versperrt bleibt.

Musikalische Umrandung erhielt die Veranstaltung durch den Auftritt der Rechtsrockband "White Rebel Boys", die leider viel zu kurz den Marktplatz beschallte und so die auf der anderen Seite befindlichen Gutmenschen vom Bunt-Bündnis und gewaltbereiter Antifaszene mit nationalen Klängen erfreuen konnte. Nach dem Marktplatzauftritt ging es an den gewohnten Platz am Jägersberg vor den Bauzaun, der den freien Zugang zum örtlichen Kriegerdenkmal verwehrt. Auch hier wurde in Redebeiträgen deutlich gemacht, daß die Nationalisten aus der Region immer wieder kommen werden, bis die perfide Taktik der dort herrschenden Gutmenschenmafia durchbrochen wird und der Zugang zum Ehrenmal der Gefallenen geöffnet wird. Dort ergriff auch der Stadtrat der Nürnberger Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA), Sebastian Schmaus, das Wort.

Am Rande der Veranstaltung kam es zu einem tätlichen Angriff von Seiten der herbeigerufenen gewalttätigen Antifaszene auf einen Funktionär der Nationaldemokraten. Auch hier zeigte sich wieder deutlich, wer die Gewalt nach Gräfenberg trägt und damit den beschaulichen Ort terrorisiert.

Gleich Freitag darauf, am 29.08.2008, fand dann die allmonatliche Demonstration: "Denkmäler sind für alle da!" in Gräfenberg statt. Über 60 nationale Menschen und dazu noch einige aus der Gräfenberger Bevölkerung ließen es sich nicht nehmen, vor dem versperrten Kriegerdenkmal die im Ort herrschende Verbotspraktik einer kleinen Clique öffentlich anzuprangern. Michael Paulus, Bezirksvorstandsmitglied der NPD in Mittelfranken machte in seinem Redebeitrag deutlich, daß Gräfenberg als überregionales Symbol für die allgegenwärtige Verfolgungstaktik in der ganzen BRD steht. Er zitierte Beispiele aus der bundesweiten Politiklandschaft, die die Unterdrückung nationaler Meinungen exemplarisch aufzeigten. Auch der immer noch weiter geforderte Ausländerzuzug durch die etablierten Politiker über alle Parteien hinweg wurde von ihm scharf zurückgewiesen. Das traditionelle Abschlußgedicht, im Gedenken an unsere gefallenen Toten beider Weltkriege, rundete die Veranstaltung wie gewohnt ab.

Matthias Fischer, der die Beiträge moderierte, zeigte am Ende auch der Öffentlichkeit auf, welche massiven polizeilichen Maßnahmen hier in Oberfranken unternommen werden, um die Versammlungen der nationalen Opposition zu unterdrücken und zu behindern. Seit Wochen sind Heerscharen von Bereitschaftspolizisten in der Region unterwegs, um private Feiern, wie politische Veranstaltungen einzuschränken und zu verbieten. Selbst Grundstückseigentümer dürfen ihre Grundstücke unter Androhung von Haftmaßnahmen nicht mehr betreten. Auch bei dieser Versammlung wurden nationale Teilnehmer schikaniert, die die Demonstration per Kamera dokumentierten. Bereits bei der Einfahrt nach Gräfenberg sah man sich bei der offensichtlichen Überforderung der Einsatzkräfte polizeilich nicht in der Lage hier ordentliche Angaben über Zufahrtswege und Ablauf zu machen.

Diesen antidemokratischen Zuständen werden wir weiterhin mit unseren Mitteln entschieden entgegentreten. Weitere Aktionen und Veranstaltungen in und um Gräfenberg sind bis zum Wahlwochenende jetzt schon geplant.