Da der Nationale Widerstand im August 2008 bereits zweimal die oberfränkische Gemeinde Gräfenberg besuchte, um auf das immer noch mit einem Bauzaun versehene Kriegerdenkmal aufmerksam zu machen, entschloß man sich kurzerhand im September das Nachbarörtchen Weißenohe zu besuchen. Weißenohe deshalb, da hier die Protagonisten des "Gräfenberg-ist-bunt"-Bündnisses wohnen, namentlich Michael Helmbrecht und Karin Bernhart. Sie sind maßgeblich für die Gegenveranstaltungen in Gräfenberg verantwortlich, die einer Terrorisierung der dortigen Bürgerinnen und Bürger gleichkommen.

Am Dienstag zuvor wurden in besagtem Weißenohe, Gräfenberg und dem ebenfalls benachbarten Igensdorf Flugblätter der Jungen Nationaldemokraten (JN) verteilt, die über die Machenschaften und Hintergründe von Helmbrecht und Bernhart umfassend aufklärten. In einer gleich darauf folgenden Pressemitteilung auf der Internetseite des "Bunt-Bündnisses", das sonst eher schleppend ihre langweilige Seite aktualisiert, war tags darauf über die Flugblattverteilung berichtet worden. Sehr erfreulich, daß man darin auch einen Link zur JN-Seite setzte, damit sich der neutrale Beobachter auch ein Bild von unserer Meinung machen konnte. Und ebenfalls interessant, daß sich der sonst öffentlich recht zurückhaltende Ralph Pförtner, der Mann von Karin Bernhart, in der Mitteilung des Bündnisses als unterschriftsfähig erwies. Bei Veranstaltungen des Bund-Bündnisses schien er bisher nicht so zurückhaltend. Wahrscheinlich scheint die Yag-Jagd zur Zeit eine Pause zu machen, denn sonst beschäftigt sich Pförtner intensiv mit dem Leder zentralasiatischer Grunzochsen in seinem Weißenoher Anwesen.

Das JN-Infoflugblatt wurde in der Pressemitteilung in der üblichen Antifadiktion diffamiert, die Aufklärung über Helmbrecht und Bernhart als "SA-Methoden" bezeichnet. Daß die SA in der Kampfzeit weder über das Internet verfügte, noch über Hochglanzflugblätter, soll hier nur nebenbei erwähnt werden. Es ist allerdings nicht der erste Fall, wo historische Kenntnisse des Bunt-Bündnisses zum Himmel schreien. Auch die Systemjournaille der Nürnberger Nachrichten (NN) war ebenfalls mit einem Hetzbericht gleich zur Stelle und stilisierte die Berufsdemonstranten Helmbrecht und Bernhart in der üblichen Gutmenschenmanier von Tätern zu Opfern.

Am Freitag, den 26.09.08, stand man dann vor den Toren der ehemaligen Klostergemeinde Weißenohe. Laut Auflagenbescheid des Landratsamt Forchheim wurde den Nationalisten untersagt, den Demonstrationszug in die Gemeinde hinein, zu dem dortigen Kriegerdenkmal zu führen. Ebenso wurde wieder mit abstrusen Begründungen die Demonstrationszeit vermindert. Aufgrund der Kürze der Zeit und der Inanspruchnahme unserer Aktiven durch den Wahlkampf entschloß man sich diesmal nicht zu klagen, was allerdings für zukünftige Aktionen in Weißenohe nur als aufgeschoben zu verstehen ist. Über 50 Aktivistinnen und Aktivisten des Nationalen Widerstandes hielten dann ihre Veranstaltung vor der Polizeiabsperrung ab. In unmittelbarer Nähe gegenüber erblickte man unter anderem die Antifadirnen der linksextremistischen Antifaschistischen Linken Fürth (ALF), die dem Schrei ihrer gutmenschlichen Zuhälter nach Weißenohe wieder einmal folgten. Kleinere Störaktionen mit Megaphonen unterband die Polizei leider erst wieder auf Hinweis der nationalen Demonstrationsteilnehmer. Es sprachen neben dem JN-Landesvorsitzenden Matthias Fischer, Thomas "Steiner" Wulff aus dem hohen Norden, sowie der NPD-Landesvorsitzende Ralf Ollert. Ein junger Kamerad spielte zum Abschluß noch das Deutschlandlied instrumental auf seiner Trompete.

Zu bemerken sei noch die Lügenberichterstattung der NN am Demotag. Da war man in der Vergangenheit schon vieles gewohnt, doch wurde nun allerernstes behauptet, die NPD hätte bei Lautsprecherfahrten durch Weißenohe Erstklässler angesprochen und mit den Worten "Kommt mit, wir machen gute Nazis aus euch" verängstigt. In dem Lautsprecherfahrzeug sollen "drei Männer mit Käppis und Sonnenbrille" gesessen haben. Ein schlechter Film, denkt man sich. Offensichtlich nicht in den Redaktionsräumen der lokalen Systemjournaille. Wahr ist, daß an besagtem Tage das Lautsprecherfahrzeug am Gräfenberger Bahnhof im positivsten Sinne "überfallen" wurde. Allerdings nicht von Erstklässlern, sondern von Jugendlichen. Einzelne baten erst um die "Schulhof-CD", die sie wie eine Siegesbeute den Klassenkameraden zeigten. Diese nun ermutigt stürmten geschlossen auf das Fahrzeug zu und deckten sich ebenfalls mit der CD und Werbematerial der NPD ein. Die Klassenlehrerin, sichtlich konsterniert, verstand ihre Welt nicht mehr, daß ihre Jugendlichen soviel Begeisterung für ein NPD-Lautsprecherfahrzeug entfachen konnten. Selbstredend wurden in Weißenohe darauf weder Erstklässler angesprochen, noch hatte die Fahrzeugbesatzung schwarze Sonnenbrillen auf. Im Umfeld des Bunt-Bündnisses und der NN findet sich offensichtlich kein Gutmensch, der von Kinderertränkungen durch 50 Skinheads oder von einem in die Hüfte geschnitztem Hakenkreuz berichten und damit die Öffentlichkeit verblöden kann. Nur so ist es erklärbar, daß mit solch idiotischen und offensichtlich bewußten Falschmeldungen hier Stimmung gegen die NPD und ihr Anliegen gemacht werden sollte. Dies alles wenige Tage vor den bayerischen Landtagswahlen.

Doch der lokale Schweinejournalismus hat sowohl die Gräfenberger und Weißenoher Bürger in ihrer Klarsicht unterschätzt. In der NN-Onlineausgabe mußten sie kleinlaut eingestehen: "Ausgerechnet in Gräfenberg, wo der Widerstand gegen die rechten Umtriebe am größten ist, holte die NPD mit 2,8 Prozent ihr bestes Ergebnis, in Weißenohe mit 2,5 Prozent das zweithöchste…".
Verschwiegen wurde selbstredend, daß in Gräfenberg direkt, ohne die abseits liegenden Eingemeindungen, der Prozentsatz der NPD bei weit über 3 % lag. Also gerade dort, wo unsere Veranstaltungen monatlich stattfinden und wo man die Bevölkerung seitens der linken Szene mit Gegendemonstrationen terrorisiert.
Gerade diese Erkenntnis beweist, daß dort, wo wir das Meinungsmonopol der gleichgeschalteten Medienindustrie des Systems mit Eigenwerbung unterlaufen, nationale Positionen Fuß fassen können. Die im Landkreis Forchheim überproportional sichtbare Nationalistenhetze ist ebenfalls ein Zeichen der Angst der herrschenden Klasse, daß der Deutsche, der es noch sein will, sich vom antinationalen Blendwerk der Gutmenschenmafia entfernen könnte und endlich erwacht. Für uns steht weiterhin fest, daß sowohl Gräfenberg, als auch Weißenohe mit weiteren Demonstrationen und Aktivitäten von uns rechnen muß.