An diesem 08. Mai 2009, dem Tag der nationalen Schande, war ursprünglich wieder die allmonatliche Demonstration in der Gräfenberger Gemeinde geplant. Die Proteste richten sich nachwievor gegen die Vermietung des dortigen öffentlichen Kriegerdenkmals an einen eigens dafür gegründeten Verein. Die perfide Taktik dahinter ist klar und wird auch von den Protagonisten des antinationalen Terrors nicht geleugnet. Sinn und Zweck dieses widerrechtlichen Ansinnens ist die Verhinderung eines jährlichen Heldengedenkens in der oberfränkischen Gemeinde. Seit weit über zwei Jahren protestieren monatlich nun Deutsche des Herzens gegen diese üblen Machenschaften.
Die linksextreme Gegnerschaft terrorisiert seitdem – mal mehr oder weniger stark – die dortige Bevölkerung mit Gegenprotesten, die einen emensen Polizeieinsatz und Umsatzeinbußen für die Kleinunternehmer rund um den Marktplatz bedeuten. Neben linksextremistischen Kriminellen, meist aus dem Nürnberger/Erlanger Umland, binden die Gegenprotestler nun vermehrt auch die systemtragenden kirchlichen Funktionäre in ihren antidemokratischen Widerstand ein.
Wie treffend ist da ein Zitat des jüdischen Schriftstellers Kurt Tucholsky einzufügen:
"Kaufen, was einem die Kartelle vorwerfen; lesen, was einem die Zensoren erlauben;
glauben, was einem die Kirche und Partei gebieten.
Beinkleider werden zurzeit mittelweit getragen. Freiheit gar nicht".
Erst 260, einen Tag später waren es schon 280 Unterschriften von evangelischen Pfarrern aus der Metropolregion Nürnberg, wurden am 08. Mai 2009 an die Stadt Gräfenberg und das Bürgerforum überreicht. Die "wundersame Mehrung der Unterschriften" über Nacht können wir uns selbst nur als göttliches Wunder erklären. Wer erinnert sich nicht an den Religionsunterricht, wo unser Herr Jesus Christus seine Apostel anwies, aus fünf Broten und zwei Fischen eine hungrige und müde Menge von 5000 Personen zu speisen. "Da ergriff ihn das Mitleid, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben." (Markus 6,34), läßt uns die Bibel zu dieser erstaunlichen Geschichte wissen. Auch die linken Schafe aus Gräfenberg und Umgebung suchen wohl vergeblichen ihren Hirten. Die Montessori-Pädagogin Karin Bernhart und der Hochschuldozent Michael Helmbrecht, allesamt wohnhaft in Weißenohe, sind offensichtlich kriegsmüde und suchen nun Schutz und Heil unter den Unterschriftsblättern der evangelischen Kirche. Eine rührende Geschichte, wenn nicht jene Gräfenberger Bürger immer wieder von diesen Selbstdarstellungstripps von außerhalb in Geiselhaft genommen würden.
Aus dem Landratsamt in Forchheim erfuhr man zuvor, daß ein Verbot der geplanten nationalen Demonstration am 08. Mai staatlicherseits favorisiert wurde. Man beruft sich dabei auf das neue bayerische Versammlungsgesetz, das zurzeit durch mehrere Klagen auf dem Prüfstand steht. Aufgrund der Kürze der Zeit wäre hier nur mit einer gerichtlichen Eilentscheidung zu rechnen gewesen, die Fachanwälte zu unseren Ungunsten prognostizierten. Aus diesem Grunde sagten wir dann am Donnerstag früh die Demonstration ab. Nicht ohne die spannende Frage aufzuwerfen, ob auch das sog. Gräfenberger Buntbündnis ihre gegen uns gerichtete Veranstaltung ebenfalls absagt. Das tat es – wie erwartend - natürlich nicht und zeigte so offen, daß es hier nicht um einen Protest gegen nationale Menschen in der Stadt geht, sondern ausschließlich um die eigene Selbstbeweihräucherung und die weitere Terrorisierung der Bürgerinnen und Bürger. Was interessiert auch das Gräfenberger Stadtleben eine Montessori-Pädagogin aus Weißenohe, gebürtig aus Mannheim oder einen gebürtigen niederbayerischen Hochschuldozenten, der ebenfalls nicht in Gräfenberg wohnt?

Wir ließen es uns allerdings nicht nehmen an diesem Tag trotzdem in Gräfenberg zu verweilen. Zwar weit weg genug von den häßlichen Fratzen des Antideutschtums, die sonst bei Gegenprotesten auf dem Marktplatz herum blödeln, aber nahe genug um in der Gemeinde unsere Präsenz zu zeigen. Gut sichtbar mit den Farben des Reiches schwarz-weiß-rot begingen wir diesen Tag besinnlich in kameradschaftlicher Atmosphäre. Die Telefone liefen in der Gemeinde heiß. Durch unsere Gegenwart mitten in Gräfenberg so aufgeschreckt, beendeten die Bunt-Bündnis-Fetischisten ihre Altpapierübergabe kurzerhand und pilgerten, offensichtlich durch die Pfaffenlisten christlich gestärkt, zu unserem Grundstück und schrien im strömenden Regen ihre altbekannten Anti-Rechts-Parolen. Selbst die Staatsmacht schien schockiert und überrascht, daß wir uns hier im Ort offensichtlich unbemerkt zusammentrafen. Nach einer etwa halbstündigen belustigenden Blöckarie der antifaschistischen Schäflein, schlichen diese dann naß und betroffen von dannen.
Erfreut über diesen kleinen "Nachbarschaftsbesuch" sprach noch ein Kamerad spontan einige Worte zum 08. Mai, seine historische Bedeutung und legte hier schonungslos offen, warum wir diesen Tag nicht feiern, sondern im Gedenken begehen. Gegen 22.00 Uhr bauten wir die Zelte ab. Aber nur in dem Wissen, daß Gräfenberg noch mit einigen kleinen Überraschungen in den nächsten Monaten zu rechnen hat. Nicht nur, wenn man sich dann auch wieder auf der Straße sieht und wenn es erneut heißen wird: "Denkmäler sind für alle da!".