-[ Wir leisten Protest... ]-

Der alltägliche Wahnsinn nimmt weiter seinen Lauf. Während das Bündnis "Gräfenberg-ist-bunt!" sichtbar an Ermüdungserscheinungen leidet, seine Proteste gegen die Präsenz des Nationalen Widerstandes vor Ort fortzusetzen, erhält es nun offensichtlich weitere Motivationsspritzen aus der fränkischen Region. Während die bisherigen "Kooperationspartner von außerhalb" ihre Unterstützungszusagen aufgrund der Präsenz militanter Linksextremisten immer weiter herunterschraubten, scheinen die "Lückenfüller" schon in ihren antifaschistischen Startlöchern zu stehen, denn sie wittern Öffentlichkeit.

Der Grüne-Marktgemeinderat Hermann Hagel aus Feucht (Kreis Nürnberger-Land) findet zum Beispiel, daß man die linken Gräfenberger Anti-NPD-Aktionen unterstützen sollte. Zwar sei seine Heimatgemeinde, der er ja eigentlich vorrangig als Kommunalpolitiker verpflichtet sein sollte, von nationalen Aufmärschen weitgehend verschont geblieben, aber man könne ja sinngemäß schon mal bei anderen vorbeischauen, falls, wie in Gräfenberg, auch in Feucht sich nationale Kräfte öffentlich etablieren könnten. Es könne nichts schaden jetzt schon mal in Gräfenberg mitzudemonstrieren, um dann bei einem eventuellen Aufmarsch in Feucht – der bisher überhaupt nicht zur Debatte stand – die Solidarität der anderen Gutmenschen einzufordern. Der 1. Bürgermeister als Vertreter der Gemeinde Feucht solle nun laut Hagel öffentlich dazu aufrufen, sich an den Gegenveranstaltungen zu rechtsradikalen Treffen und Demonstrationen (vor allem der NPD) zu beteiligen. Maßgeblich sollen sich dann diese Aufrufe des Bürgermeisters zwar auf Veranstaltungen der so genannten "rechtsradikalen Parteien" in Nürnberg und im Nürnberger Land beziehen, findet Hagel, kann sich aber auch eine Erweiterung in die benachbarte Oberpfalz oder Richtung Wendelstein sowie in andere betroffene Gemeinden und Städte wie Gräfenberg oder Bamberg in der Metropolregion vorstellen.

Seit Jahren sind auch im Feuchter Haushalt Mittel eingestellt, die gezielt für Aktionen gegen den sog. "Rechtsextremismus" verwendet werden sollen, lässt Hagel Anfang Juli 2008 die lokale Systempresse wissen. Da offensichtlich in Feucht seit Jahren kein "Rechtsextremismusproblem" bekannt ist, kann man da natürlich die vorrätigen Euros in anderen Gegenden gegen nationale Kräfte herausfeuern, anstatt Schulen und Kindergärten zu sanieren und umzubauen. Hagels Vorstoß lässt sich wohl mit der wachsenden Bedeutungslosigkeit der Grünen im Nürnberger Land erklären. Anstatt sich um sachgerichtete Kommunalpolitik, insbesondere im Bereich Umwelt, zu kümmern, will Hagel hier wohl nun mal eine Gutmenschennote über die eigene kommunale Begrenztheit hinaus setzen. Und da die "Nazis" ja leider nicht nach Feucht kommen, wo man sich dann mit staatlichen/städtischen Mitteln gekonnt in alter Gutmenschenmanier als Gegenprotestler ins Bild setzen könnte, muß man nun offensichtlich den "Nazis" mit demotouristischen Mitteln hinterher touren, ähnlich einem antifaschistischen Groupie.

Auch in Würzburg schmiert man den Gräfenberger-Buntbündnis Balsam auf die ausgelaugte antifaschistische Seele. Der regional wie überregional vollkommen überflüssige «Würzburger Friedenspreis» 2008 wird den Protagonisten des Bündnisses am 13. Juli 2008 im Mainfrankentheater in Würzburg übergeben. Mit ganzen 1500,-- Euro ist der Preis dotiert, der nach Abzug der Spritkosten von Weißenohe nach Würzburg und zurück, doch noch für ein paar Bettlaken reichen sollte, um sie bei nächster passender oder unpassender Gelegenheit den Menschen aus dem Nationalen Widerstand entgegenflattern zu lassen.

Während in Guantanamo das Menschen- und Völkerrecht weiterhin massiv gebrochen wird und zur gleichen Zeit bundesdeutsche Soldaten us-amerikanische Interessen in Afghanistan mit Waffengewalt verteidigen, blendet sich der bundesrepublikanische Gutmensch einfach mal aus und schwafelt selbstgefällig vom Frieden und den so genannten Menschenrechten, feiert in einer Runde Gleichgesinnter mit Sekt und Kaviar und frönt der eigenen medialen Selbstdarstellung.

Die toten afghanischen Kinder, die fast täglich durch die "friedenssichernden" Maßnahmen der westlichen Besatzungstruppen elend krepieren, werden sich bedanken. "Deutschland einig Antifa"! Die Selbstverleugnung ist zum medialen Selbstdarstellungszweck verkommen und Friedensbotschaften sind nur noch Lippenbekenntnisse, um sich selbst gekonnt in Szene zu setzen. An euren Früchten kann man euch erkennen!

 

© 2009 Freundeskreis Gräfenberg...